Photovoltaikanlage auf dem Dach einer Gewerbehalle

Gewerbe & Industrie

Strom vom eigenen Dach,
planbar kalkuliert.

Photovoltaik von 30 bis 750 kWp, Gewerbespeicher und Ladeinfrastruktur für Handwerk, Mittelstand und Landwirtschaft.

Grundlage Lastgang

Wir planen nach Ihren Messwerten.

Betriebe mit registrierender Leistungsmessung haben Viertelstundenwerte für ein ganzes Jahr. Die fordern wir mit Ihrer Zustimmung beim Messstellenbetreiber an. Daraus sehen wir, wann Ihre Grundlast liegt, wann Spitzen entstehen und wie viel Solarstrom Sie direkt verbrauchen können.

Bei kleineren Betrieben ohne Lastgang arbeiten wir mit Zählerständen, Schichtplänen und einer zeitweisen Messung im Zählerschrank.

Handwerk und Büro
30–100 kWp
Produktion und Hallen
100–750 kWp
Gewerbespeicher
ab ca. 50 kWh, für Lastspitzen und Eigenverbrauch
Ladepunkte
11–22 kW AC, Schnelllader nach Bedarf
Luftaufnahme einer Gewerbehalle mit großer Photovoltaikanlage auf dem Flachdach

Dach, Statik, Netz

Die Fragen, die vor dem Angebot geklärt sein müssen.

  • Tragreserve des Daches: Bei Trapezblech und Sandwichpaneelen lassen wir die Statik von einem Tragwerksplaner prüfen.
  • Netzanschluss: Wir stellen die Netzanfrage früh, weil die Antwort des Netzbetreibers den Zeitplan bestimmt.
  • Brandschutz: Abstände zu Brandwänden, Feuerwehrschalter und Feuerwehrplan stimmen wir mit Ihrem Versicherer ab.
  • Ab 100 kWp ist die Direktvermarktung Pflicht. Bei größeren Anlagen kommen Anlagenzertifikat und Netzschutz nach VDE-Regelwerk hinzu – das organisieren wir mit zertifizierten Partnern.

Ablauf

Bauen bei laufendem Betrieb.

Wir stimmen Kranstellung, Materialanlieferung und Abschaltzeiten mit Ihrer Haustechnik ab. Die Umschaltung auf die neue Anlage legen wir, wenn nötig, auf einen Freitagnachmittag oder Samstag.

  1. Datenaufnahme

    Lastgang, Stromrechnungen, Dachpläne und ein Begehungstermin mit Ihrem Haustechniker.

  2. Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit

    Belegungsvarianten, Ertragssimulation, Eigenverbrauchsquote und eine Amortisationsrechnung mit nachvollziehbaren Annahmen.

  3. Netz und Genehmigung

    Netzanfrage, Statikprüfung, Abstimmung mit Versicherer und gegebenenfalls Bauamt.

  4. Ausführungsplanung

    Stringplan, Kabeltrassen, Übergabepunkt, Bauzeitenplan mit festen Ansprechpartnern auf beiden Seiten.

  5. Montage

    Abschnittsweise, mit eigenen Montageteams. Für eine Anlage um 300 kWp rechnen wir mit drei bis fünf Wochen.

  6. Inbetriebnahme und Monitoring

    Abnahme mit Messprotokollen, Einbindung in die Fernüberwachung und Übergabe der Anlagendokumentation.

Ladekabel einer Wallbox an der Hauswand steckt im Ladeanschluss eines weißen Elektroautos

Speicher und Ladeinfrastruktur

Lastspitzen kappen, Fuhrpark laden.

Wenn Ihr Netzentgelt nach der Jahreshöchstleistung berechnet wird, kann ein Speicher die teuersten Viertelstunden abfangen. Ob sich das rechnet, sehen wir am Lastgang – manchmal genügt schon ein Lastmanagement für Maschinen und Ladepunkte.

Ladepunkte für Firmen- und Mitarbeiterfahrzeuge binden wir in dasselbe Energiemanagement ein, damit Autos bevorzugt mit Solarstrom laden und der Netzanschluss nicht überlastet wird.

Zum Energiemanagement

Betrieb und Wartung

Damit die Anlage auch im zehnten Jahr liefert.

Gewerbliche Anlagen müssen als elektrische Anlage regelmäßig geprüft werden, in der Regel nach DGUV Vorschrift 3. Wir übernehmen diese Prüfungen und dokumentieren sie so, dass Versicherer und Fachkraft für Arbeitssicherheit damit arbeiten können.

  • Fernüberwachung mit Störmeldung per E-Mail an uns und an Sie
  • Wiederkehrende Prüfung nach DGUV V3 mit Prüfprotokoll
  • Thermografie von Modulfeld und Verteilungen
  • Sichtprüfung von Unterkonstruktion, Ballastierung und Kabelführung
  • Modulreinigung nach Bedarf, etwa bei Betrieben mit Staub- oder Futtermittelbelastung

Schicken Sie uns Ihren Lastgang.

Mit Lastgang und Dachplan können wir Ihnen meist innerhalb von zwei Wochen eine erste Einschätzung zu Größe, Eigenverbrauch und Amortisation geben.

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