Wohnhaus mit Solarmodulen auf dem Dach in warmem Abendlicht

Privatkunden

Ihr Dach kann mehr,
als Regen abhalten.

Photovoltaik, Speicher, Wärmepumpe und Wallbox für Ein- und Zweifamilienhäuser. Geplant nach Ihrem Verbrauch, gebaut von unseren eigenen Monteuren.

Was zu Ihrem Haus passt

Erst rechnen, dann bauen.

Ob sich eine Anlage für Sie lohnt, hängt an drei Dingen: wie viel Strom Sie verbrauchen, wann Sie ihn verbrauchen und was Ihr Dach hergibt. Deshalb fragen wir beim ersten Gespräch nach Ihrer letzten Jahresabrechnung und schauen uns das Dach an, bevor wir einen Preis nennen.

Die Werte unten sind Richtwerte aus unseren Projekten an Ein- und Zweifamilienhäusern. Ihre Anlage legen wir einzeln aus.

Photovoltaik
meist 8–12 kWp auf 40–60 m² Dachfläche
Speicher
5–10 kWh nutzbare Kapazität
Wärmepumpe
6–10 kW Heizleistung im Bestand
Wallbox
11 kW, mit PV-Überschussladen

Zur Einordnung: Ohne Speicher nutzen Haushalte typischerweise 25–35 % ihres Solarstroms selbst, mit Speicher oft 50–70 %. Mit Wärmepumpe und E-Auto steigt der Anteil weiter.

Einfamilienhaus mit Photovoltaikanlage auf dem Satteldach

Photovoltaik und Speicher

Strom für den Tag, Reserve für den Abend.

Wir planen die Modulbelegung mit Abstand zu Kaminen, Gauben und Dachfenstern und prüfen, ob Ost-West oder Süd mehr bringt. Ein Ost-West-Dach liefert über den Tag gleichmäßiger Strom – für Familien, die morgens und abends verbrauchen, ist das oft sogar günstiger.

  • Glas-Glas- oder Glas-Folie-Module von Herstellern, mit denen wir seit Jahren arbeiten
  • Hybrid-Wechselrichter, damit ein Speicher auch später nachgerüstet werden kann
  • Ersatzstrom-Funktion auf Wunsch, mit eigenem Notstromkreis für Kühlschrank und Heizung

Technik im Detail

Außeneinheit einer Luft-Wasser-Wärmepumpe neben einem Wohnhaus

Wärmepumpe im Bestand

Auch ohne Fußbodenheizung.

Ob eine Wärmepumpe in Ihrem Haus effizient läuft, entscheidet die Vorlauftemperatur. Viele Häuser aus den 80er- und 90er-Jahren kommen mit 50 bis 55 °C aus, wenn einzelne Heizkörper getauscht werden. Das prüfen wir mit einer raumweisen Heizlastberechnung, nicht nach Gefühl.

Den Aufstellort der Außeneinheit wählen wir so, dass die Schallwerte zum Nachbargrundstück eingehalten werden. Wir berechnen das vorab und zeigen es Ihnen im Lageplan.

Mehr zur Wärmepumpe

Ablauf

So läuft Ihr Projekt.

Vom ersten Gespräch bis zur Inbetriebnahme vergehen meist sechs bis zwölf Wochen. Den größten Teil der Wartezeit bestimmen Netzbetreiber und Gerüstbau, nicht die Montage selbst.

  1. Erstgespräch

    Am Telefon oder per Video, etwa 20 Minuten. Halten Sie die letzte Stromrechnung bereit. Ein Foto vom Zählerschrank hilft uns sehr.

  2. Termin vor Ort

    Wir sehen uns Dach, Dachboden, Zählerschrank und Kabelwege an und sprechen über Speicher, Wallbox und Heizung.

  3. Planung und Angebot

    Sie erhalten Belegungsplan, Ertragsprognose und ein Angebot, in dem Gerüst, Elektroarbeiten und Anmeldung bereits enthalten sind.

  4. Anmeldung

    Wir stellen die Netzanfrage beim Netzbetreiber und unterstützen Sie beim Eintrag ins Marktstammdatenregister.

  5. Montage

    Ein bis zwei Tage auf dem Dach, ein Tag Elektroinstallation. Den Zähler tauscht anschließend der Messstellenbetreiber.

  6. Übergabe

    Inbetriebnahme mit Protokoll, Einweisung vor Ort und Einrichtung der App, damit Sie Erträge und Verbrauch sehen.

Garantie und Wartung

Was nach der Montage gilt.

Auf unsere Montage gilt die gesetzliche Gewährleistung. Dazu kommen die Garantien der Hersteller, die je nach Produkt unterschiedlich sind. Wir legen Ihnen die Garantiebedingungen jedes Bauteils mit dem Angebot vor.

Wir empfehlen eine Inspektion alle zwei bis drei Jahre: Sichtprüfung von Modulen und Befestigung, Messung der Strings, Kontrolle von Wechselrichter und Speicher. Bei Störungen sind wir in der Regel innerhalb weniger Werktage vor Ort.

Module
häufig 25 Jahre Produkt- und Leistungsgarantie (herstellerabhängig)
Wechselrichter
meist 10 Jahre, teils verlängerbar
Speicher
meist 10 Jahre bzw. eine Mindestzahl an Ladezyklen
Wärmepumpe
Herstellergarantie oft an jährliche Wartung gebunden

Förderung

Was wir prüfen und was nicht.

Für private Photovoltaikanlagen auf Wohngebäuden gilt derzeit in vielen Fällen ein Umsatzsteuersatz von 0 % auf Lieferung und Montage. Für Wärmepumpen gibt es Zuschüsse über die Bundesförderung für effiziente Gebäude; manche Kommunen und Stadtwerke fördern zusätzlich.

Förderbedingungen ändern sich regelmäßig. Wir prüfen vor dem Angebot den aktuellen Stand und sagen Ihnen, welche Anträge Sie vor der Beauftragung stellen müssen. Eine Förderzusage können wir nicht geben – die erteilt nur die Förderstelle.

Steuerliche Fragen, etwa zur Einkommensteuer oder zur Abschreibung, klären Sie bitte mit Ihrer Steuerberatung.

Häufige Fragen

Was uns oft gefragt wird.

Lohnt sich ein Ost-West-Dach?

In den meisten Fällen ja. Der Gesamtertrag liegt etwas unter einem Süddach, dafür verteilt sich die Erzeugung besser über den Tag. Wer morgens und abends viel verbraucht, nutzt davon oft mehr selbst.

Muss mein Dach vorher saniert werden?

Eine PV-Anlage bleibt 25 Jahre und länger auf dem Dach. Ist die Eindeckung älter als etwa 30 Jahre oder sind Ziegel brüchig, sprechen wir das beim Vor-Ort-Termin offen an. Für Dacharbeiten arbeiten wir mit Dachdeckerbetrieben aus der Region zusammen.

Habe ich bei einem Stromausfall noch Strom?

Nicht automatisch. Eine normale PV-Anlage schaltet bei Netzausfall ab. Mit passendem Wechselrichter und Speicher können wir eine Ersatzstrom- oder Notstromversorgung einrichten. Das planen wir gezielt ein, wenn Sie es möchten.

Kann ich einen Speicher später nachrüsten?

Ja, wenn der Wechselrichter dafür vorbereitet ist. Deshalb setzen wir bei Neuanlagen meist Hybrid-Wechselrichter ein, auch wenn der Speicher erst in ein paar Jahren kommt.

Wir kommen vorbei und schauen uns Ihr Dach an.

Der Vor-Ort-Termin im Umkreis von etwa 60 km ist kostenfrei und verpflichtet Sie zu nichts.

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